Release Notes für siduction 2015.1 Dev-Release für Plasma5, GNOME and LXQt

 

Wir präsentieren heute den zweiten Teil unseres Dev-Release 2015.1, das, wenn es in ein paar Wochen final veröffentlicht wird, siduction 2016.1 heißen wird. siduction ist eine Distribution, die auf Debian Unstable aufsetzt. Schweren Herzens widmen wir diese Veröffentlichung dem Debian-Gründer Ian Murdock, der am 28.12 2015 mit nur 42 Jahren verstarb. Wir wollen seine Vision am Leben erhalten.

Wichtig für Tests in VirtualBox: Aufgrund eines Fehlers in VirtualBox muss vor dem Start des Image die 3D-Beschleunigung unter Einstellungen – Anzeige ausgeschaltet werden!

Die fehlenden Varianten des ersten Teils des Dev-Releases sind Plasma 5, GNOME und LXQt, die wir heute ausliefern. Bevor ich auf die drei heute veröffentlichten Varianten eingehe möchte ich einige wichtige infrastrukturelle Änderungen näher erläutern.

Als erstes ist anzumerken, dass es 32-Bit-Versionen erst mit der finalen Veröffentlichung geben wird. Wer jetzt ein 32-Bit-Image braucht, kann sich in #siduction-de im IRC melden, dann erstellen wir eins.

Nach langen Diskussionen, die zwei Jahre zurückreichen, haben wir die Entscheidung getroffen, mit um contrib und non-free erweiterten Quellen zu veröffentlichen. Darüber hinaus installieren wir eine Auswahl an Firmware aus diesen beiden Bereichen vor, die es dem Anwender erlaubt, viele WLAN-Chips und Grafikkarten während und nach der Installation gleich einzusetzen, ohne erst nach der Firmware suchen zu müssen.Aus diesem Grund ist die save-settings-Einstellung für AMD-Karten überflüssig. Der Eintrag wird zum finalen Release aus Syslinux entfernt.

Folgende non-free-Pakete sind vorinstalliert:

amd64-microcode Processor microcode firmware for AMD CPUs
firmware-amd-graphics Binary firmware for AMD/ATI graphics chips
firmware-atheros Binary firmware for Atheros wireless cards
firmware-bnx2 Binary firmware for Broadcom NetXtremeII
firmware-bnx2x Binary firmware for Broadcom NetXtreme II 10Gb
firmware-brcm80211 Binary firmware for Broadcom 802.11 wireless card
firmware-crystalhd Crystal HD Video Decoder (firmware)
firmware-intelwimax Binary firmware for Intel WiMAX Connection
firmware-iwlwifi Binary firmware for Intel Wireless cards
firmware-libertas Binary firmware for Marvell Libertas 8xxx wireless car
firmware-linux-nonfree Binary firmware for various drivers in the Linux kernel
firmware-misc-nonfree Binary firmware for various drivers in the Linux kernel
firmware-myricom Binary firmware for Myri-10G Ethernet adapters
firmware-netxen Binary firmware for QLogic Intelligent Ethernet (3000)
firmware-qlogic Binary firmware for QLogic HBAs
firmware-realtek Binary firmware for Realtek wired/wifi/BT adapters
firmware-ti-connectivity Binary firmware for TI Connectivity wireless network
firmware-zd1211 binary firmware for the zd1211rw wireless driver
intel-microcode Processor microcode firmware for Intel CPUs

Folgende contrib-Pakete sind vorinstalliert:

b43-fwcutter – utility for extracting Broadcom 43xx firmware
firmware-b43-installer – firmware installer for the b43 driver
firmware-b43legacy-installer – firmware installer for the b43legacy driver
iucode-tool – Intel processor microcode tool
virtualbox-guest-dkms – x86 virtualization solution – guest addition module source for dkms
virtualbox-guest-source – x86 virtualization solution – guest addition module source
virtualbox-guest-utils – x86 virtualization solution – non-X11 guest utilities
virtualbox-guest-x11 – x86 virtualization solution – X11 guest utilities

Zur Beachtung

Diese von uns vorgenommene Änderung erhöht zwar der Anwenderfreundlichkeit von siduction, ist aber nicht im Einklang mit dem Debian Free Software Guide (DFSG). Wir bieten im Installer eine Mäglichkeit, zu einer DFSG-konformen Installation zurückzukehren.

Anpassung unseres Release-Modells

Zudem haben wir auch unser Release-Modell leicht abgeändert. 2015 mussten wir lernen dass wir es mit der Anzahl an Desktops, die wir ausliefern, nicht mehr schaffen, alle Varianten zeitgleich zu veröffentlichen. Dazu ist Unstable einfach zu beweglich. Das führte 2015 dazu, dass wir kein finales Release schafften, was für neue Anwender aufgrund des umfangreichen Upgrades sehr ungünstig ist. Damit das nicht wieder vorkommt, veröffentlichen wir künftig Varianten dann, wenn Sid es zulässt und der Anwender davon profitiert. Das wird vermutlich zu Veröffentlichungen von 2 oder 3 Flavours zu einem gegebenen Zeitpunkt führen.

SDDM

Eine weitere Neuerung, die alle Varianten betrifft ist die Verwendung von SDDM als Display- und Login-Manager. SSDM ist der neue Standard-Login-Manager für LXQt und KDE. Für KDE gibt es ein Modul für SDDM in den Systemeinstellungen. Bei den weiteren Flavours muss bei Änderungen Hand angelegt werden. Die Konfigurationsdatei findet sich unter /etc/sddm.conf. Die Manpages zu sddm und sddm.conf sind ebenfalls aufschlussreich.

UEFI

Die heute veröffentlichten Images haben eine erste grundlegende Unterstützung für UEFI. Es kann von UEFI gebootet und installiert werden. Grundvoraussetzungen sind mit GPT formatierte Partitionen sowie eine Bootpartition mit FAT32, die als EFI-Partition markiert ist. Die Einbindung von GRUB bedarf noch des Feinschliffs, sodass hier eventuell manuell nachgearbetitet werden muss. Die jetzige Implementation ist als experimentell zu bezeichnen. Mehr dazu findet ihr hier.

Ein kurzer Blick auf die Flavours

Die heute veröffentlichten Images sind ein Schnappschuss von Debian Unstable aka Sid, vom 16.01.2016. Sie sind mit nützlichen Scripten und Paketen sowie unserem Installer ergänzt und mit unserem eigenen Kernel der Baureihe 4.4 versehen. Zudem kommen X-Server 1.17.3, Mesa 11.1.1-2 und Systemd 228-4 zum Einsatz.

Plasma 5

Freunde von KDE werden sich freuen, unsere erste Veröffentlichung der fünften Iteration von KDE zu sehen. Man wird es als KDE5 bezeichnen, was aber falsch, da zu ungenau ist und nichts über den Stand der Einzelteile aussagt. So wie wir uns jetzt entscheiden, die Veröffentlichungen von siduction zu entzerren, hat das KDE-Projekt dies bereits vor einer Weile getan und das Gesamtpaket in drei Teile geteilt. Um Neuerungen so schnell wie möglich zu den Anwendern zu bekommen, werden die drei Teile KDE Frameworks, Plasma5 und KDE Applications künftig unabhängig entwickelt und veröffentlicht wenn sie fertig sind. Der Teil, mit dem der Anwender direkt zu tun hat, ist Plasma5, also sprechen wir davon, wenn wir allgemein KDE5 meinen.

Wir hatten gehofft, mit Plasma 5.5 oder gar 5.6 veröffentlichen zu können. Durch die Feiertage wurde die Auslieferung bei Debian verzögert, sodass wir das Dev-Release mit 5.4.3 vornehmen, die endgültige Veröffentlichung von siduction 2016.1 in einigen Wochen wird dann vermutlich 5.6 mitbringen, was etwas mehr Feintuning bietet als 5.4.3. Die KDE Applications sind in Version 15.08 vertreten.

KDE-Next

Wir verwenden nun wieder Debians KDE-Pakete. Das KDE-Next-Repository wurde geschlossen, da es nicht mehr betreut wird. Unser Dank geht an Santa, der die letzten Jahre KDE für siduction paketiert hat und sich nun aufgemacht hat, um seine Beiträge direkt beim Upstream einzubringen. Wir wünschen Santa dabei alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Mit Plasma 5.4.3 veröffentlichen wir das unserer Meinung nach eleganteste KDE aller Zeiten. Aber noch wichtiger: Die meisten Anwender werden damit jetzt produktiv arbeiten können. Es gilt, in den nächsten Monaten noch einiges zu glätten, generell ist es aber fertig.

Plasma-Dash

Eine der Neuerungen kann man leicht übersehen, deshalb sei sie hier erwähnt: KDE hat eine neue Alternative für das K-Menü erhalten. Wenn ihr einen Rechtsklick auf den K-Menü-Button macht und auf Alternativen klickt, wird das neue Fullcreen-Menü mit integrierter Desktopsuche angeboten. Das neue Menü kann komplett mit der Maus bedient werden.

LXQt

Bei LXQt hat sich in den letzten Monaten einiges getan, auch soweit es siduction betrifft. Wie ihr vielleicht wisst, ist Alf Gaida (melmarker) an der Entwicklung von LXQt beteiligt. Im Zuge dieser Arbeit wurde er im vergangenen Jahr offizieller Debian Maintainer (DM), um die Aufnahme von LXQt in Debian und dessen Pflege dort zu vereinfachen. Als Ergebnis dieser Bemühungen ist LXQt mittlerweile in Debian Unstable und Testing vertreten. Wir veröffentlichen heute die ganz friche Version 0.10.

GNOME

Zuletzt, aber nicht als Letztes haben wir mit GNOME so etwas wie den Gegenspieler zu KDE, der in der aktuellen, gut getesteten Version 3.18 ausgeliefert wird. Eines der Highlights ist die Möglichkeit, problemlos eine Wayland-Sitzung zu testen. Dazu muss lediglich im Displaymanager der Sessiontyp aud Wayland umgestellt werden. Wayland hat noch einige Ecken und Kanten, man kann jedoch bereits damit arbeiten.

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Support gibt es in unserem Forum und im IRC. Die Kanäle im OFTC Netzwerk sind
#siduction-de für den deutschsprachigen Support und #siduction-core, falls Du bei uns mitmachen oder uns helfen willst. Auf dem Desktop findet sich außerdem ein Icon, mit dem man direkt in den Supportkanal gelangt, abhängig von dergewählten Systemsprache. Um auch als Testfeld für Debian dienen zu können, haben wir unseren eigenen Bugtracker. Lass Dir kurz erklären, wie Du uns und Debian helfen kannst, zum Beispiel mit Bug-Reports zu kaputten Paketen. Erfahrene Nutzer werden wissen, wie sie Fehlerberichte direkt an Debians BTS (Bug Tracking.System) geben können. Für nicht so erfahrene User haben wir reportbug-ng vorinstalliert.
Wenn Du denkst, einen Fehler in einem Debian-Paket gefunden zu haben, starte reportbug-ng und schreibe den Namen des Paketes in die Adresszeile oben. Die Anwendung wird nun die bereits bekannten Bugs durchstöbern und diese anzeigen. Jetzt ist es an Dir, zu bestimmen, ob
„Dein“ Fehler bereits bekannt ist oder ob es sich um einen bislang unbekannten Fehler handelt. Falls schon bekannt, überlege Dir, ob Du irgendwelche relevanten Information beisteuern kannst, oder vielleicht sogar einen Patch. Falls nicht, bist Du hier schon fertig. Wenn der
Fehler noch nicht gemeldet wurde, und Du Dich nicht sonderlich gut mit dem BTS auskennst, kannst Du ihn in unserem Bugtracker posten. Hier gehören auch grundsätzlich alle Fehler in siduction-eigenen Paketen hin. Wir sortieren die Fehler dann und packen sie an die richtige
Stelle, falls sie reproduzierbar sind. Falls Dir das zu kompliziert ist, schreib einfach im Bug Thread in unserem Forum, das klappt noch mindestens bis zum endgültigen Release.
Da wir immer nach weiteren Helfern suchen, freuen wir uns, wenn Du Dich im IRC-Kanal #siduction-core einfindest und uns sagst, wobei Du dem Projekt helfen kannst und möchtest. Wir suchen derzeit immer noch Beitragende für das Art-Team. Wenn Du uns dort aushelfen
kannst, wären wir hocherfreut.

Zum Schluss noch ein Hinweis für die Anwender des Hypervisors KVM. Das Frontend für die Kernel-basierte virtuelle Maschine KVM begann als Fork von Qemu und ist nun mit allen Entwicklungen der letzten Jahre dorthin zurückgekehrt. Außerdem bewegt sich auf dem Feld der Virtualisation eine ganze Menge. Deshalb gibt es auch viel Veraltetes dazu. Eine Anleitung zum neuen Quemu gibt es in der  Qemu Anleitung in unserem Wiki.

Danksagung für siduction 2015.1

Core Team:
Alf Gaida (agaida)
Angelescu Ovidiu (convbsd)
Axel Beu (ab)
Ferdinand Thommes (devil)
J. Theede (musca)
Tom Wroblewski (GoingEasy9)
Torsten Wohlfarth (towo)

Maintainer der siduction Desktop Environments:

GNOME: Angelescu Ovidiu (convbsd)
KDE: Ferdinand Thommes (devil)
LXDE: Alf Gaida (agaida)
LXQt: Alf Gaida (agaida)
XFCE: Torsten Wolfahrt (towo)
Cinnamon: J. Theede (musca)
noX: Alf Gaida (agaida)
MATE: J. Theede (musca), Angelescu Ovidiu (convbsd)

Code, Ideen, Unterstützung:

ayla
bluelupo
der_bud
dibl
hendrikl
J. Hamatoma (hama)
Markus Schimpf (arno911)
piper

Danke!
Ebenso danken wir allen Testern und all den Leuten, die uns auf alle erdenklichen
Arten unterstützt haben. Dieses neue Release ist auch Euer Verdienst!
Wir danken auch Debian, dessen Basis wir uns bedienen

Im Namen des siduction Team:
Ferdinand Thommes

Release Notes für siduction 2015.1 Dev-Release

 

Heute, am letztmöglichen Termin des Jahres, präsentieren wir Euch ein Dev-Release und informieren über einige Änderungen. Schweren Herzens widmen wir diese Veröffentlichung den Debian-Gründer Ian Murdock, der am 28.12 mit nur 42 Jahren verstarb. Wir wollen seine Vision am Leben erhalten.

Bedingt durch viele Änderungen und Transitions in Debian Sid im vergangenen Jahr und aufgrund userers zu starren Veröffentlichungsmodells haben wir es in diesem Jahr nicht geschafft, ein finales Release herauszubringen. Also müssen wir unser Release-Modell anpassen. Wir werden künftig nicht mehr alle Flavours gemeinsam veröffentlichen sondern einzelne Flavours dann, wenn sie bereit sind und den Anwendern Nutzen bringen. Damit sollten wir dann nicht mehr in die Situation geraten, dass das erste Upgrade einer frischen Installation größer ist als das eigentliche Image.

Somit präsentieren wir heute Dev-Releases von noX, Xorg, LXDE, Cinnamon, Mate und Xfce. Plasma 5, GNOME und LXQt folgen am kommenden Wochenende oder kurz darauf, sofern es keine Blocker in Sid gibt.

Eine weitere wichtige Änderung gilt es zu kommunizieren. Nach langen Diskussionen, die zwei Jahre zurückreichen, haben wir die Entscheidung getroffen, mit um contrib und non-free erweiterten Quellen zu veröffentlichen. Darüber hinaus installieren wir eine Auswahl an Firmware aus diesen beiden Bereichen vor, die es dem Anwender erlaubt, viele WLAN-Chips und Grafikkarten während und nach der Installation gleich einzusetzen, ohne erst nach der Firmware suchen zu müssen.

Folgende non-free-Pakete sind vorinstalliert:

amd64-microcode Processor microcode firmware for AMD CPUs
firmware-amd-graphics Binary firmware for AMD/ATI graphics chips
firmware-atheros Binary firmware for Atheros wireless cards
firmware-bnx2 Binary firmware for Broadcom NetXtremeII
firmware-bnx2x Binary firmware for Broadcom NetXtreme II 10Gb
firmware-brcm80211 Binary firmware for Broadcom 802.11 wireless card
firmware-crystalhd Crystal HD Video Decoder (firmware)
firmware-intelwimax Binary firmware for Intel WiMAX Connection
firmware-iwlwifi Binary firmware for Intel Wireless cards
firmware-libertas Binary firmware for Marvell Libertas 8xxx wireless car
firmware-linux-nonfree Binary firmware for various drivers in the Linux kernel
firmware-misc-nonfree Binary firmware for various drivers in the Linux kernel
firmware-myricom Binary firmware for Myri-10G Ethernet adapters
firmware-netxen Binary firmware for QLogic Intelligent Ethernet (3000)
firmware-qlogic Binary firmware for QLogic HBAs
firmware-realtek Binary firmware for Realtek wired/wifi/BT adapters
firmware-ti-connectivity Binary firmware for TI Connectivity wireless network
firmware-zd1211 binary firmware for the zd1211rw wireless driver
intel-microcode Processor microcode firmware for Intel CPUs

Folgende contrib-Pakete sind vorinstalliert:

b43-fwcutter utility for extracting Broadcom 43xx firmware
firmware-b43-installer firmware installer for the b43 driver
firmware-b43legacy-installer firmware installer for the b43legacy driver
iucode-tool Intel processor microcode tool

Zur Beachtung

Diese von uns vorgenommene Änderung erhöht zwar der Anwenderfreundlichkeit von siduction, ist aber nicht im Einklang mit dem Debian Free Software Guide (DFSG). Derzeit könnt ihr Eure Installation wieder DFSG-konform machen, indem ihr den Befehl apt purge $(vrms -s) -s aufruft. Dieser zeigt die aus contrib und non-free installierten Pakete, die dann gesamt mittels apt purge $(vrms -s) oder einzeln händisch deinstalliert werden können. Für die finale Veröffentlichung lassen wir uns etwas bequemeres für Euch einfallen.

Die jetzt veröffentlichten Images sind ein Schnappschuss von Debian Unstable vom 31.12.2015, ergänzt mit ein paar nützlichen Paketen und Skripten, unserem Installer und unserer eigenen gepatchten Version des Kernels 4.3 sowie X-Server 1.17.3 und Systemd 228.2. Neben den Desktop-Umgebungen veröffentlichen wir auch noX, das ohne X daherkommt und Xorg das neben X den Fenstermanager Fluxbox mitbringt.

Ein kurzer Blick auf die Flavours

Xfce ist das zuverlässige Arbeitspferd, das wir kennen und wir hier in der aktuellen Version 4.12.2 präsentiert. Gleiches gilt für LXDE, einen leichtgewichtigen Desktop. Xorg and noX brauchen keine Erläuterung, sie dienen als Grundlage für individuell angepasste Installationen. MATE folgt mit Version 1.10.2.1 weiter den Fußstapfen von GNOME 2. Cinmnamon, das sich eher bei GTK 3 bedient, liegt in Version 2.6.13.1 vor.

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Wenn Du denkst, einen Fehler in einem Debian-Paket gefunden zu haben, starte reportbug-ng und schreibe den Namen des Paketes in die Adresszeile oben. Die Anwendung wird nun die bereits bekannten Bugs durchstöbern und diese anzeigen. Jetzt ist es an Dir, zu bestimmen, ob
„Dein“ Fehler bereits bekannt ist oder ob es sich um einen bislang unbekannten Fehler handelt. Falls schon bekannt, überlege Dir, ob Du irgendwelche relevanten Information beisteuern kannst, oder vielleicht sogar einen Patch. Falls nicht, bist Du hier schon fertig. Wenn der
Fehler noch nicht gemeldet wurde, und Du Dich nicht sonderlich gut mit dem BTS auskennst, kannst Du ihn in unserem Bugtracker posten. Hier gehören auch grundsätzlich alle Fehler in siduction-eigenen Paketen hin. Wir sortieren die Fehler dann und packen sie an die richtige
Stelle, falls sie reproduzierbar sind. Falls Dir das zu kompliziert ist, schreib einfach im Bug Thread in unserem Forum, das klappt noch mindestens bis zum endgültigen Release.
Da wir immer nach weiteren Helfern suchen, freuen wir uns, wenn Du Dich im IRC-Kanal #siduction-core einfindest und uns sagst, wobei Du dem Projekt helfen kannst und möchtest. Wir suchen derzeit immer noch Beitragende für das Art-Team. Wenn Du uns dort aushelfen
kannst, wären wir hocherfreut.

Zum Schluss noch ein Hinweis für die Anwender des Hypervisors KVM. Das Frontend für die Kernel-basierte virtuelle Maschine KVM begann als Fork von Qemu und ist nun mit allen Entwicklungen der letzten Jahre dorthin zurückgekehrt. Außerdem bewegt sich auf dem Feld der Virtualisation eine ganze Menge. Deshalb gibt es auch viel Veraltetes dazu. Eine Anleitung zum neuen Quemu gibt es in der  Qemu Anleitung in unserem Wiki.

Danksagung für siduction 2015.1

Core Team:
Alf Gaida (agaida)
Angelescu Ovidiu (convbsd)
Axel Beu (ab)
Ferdinand Thommes (devil)
J. Theede (musca)
Tom Wroblewski (GoingEasy9)
Torsten Wohlfarth (towo)

Maintainer der siduction Desktop Environments:

GNOME: Angelescu Ovidiu (convbsd)

KDE: Ferdinand Thommes (devil)

LXDE: Alf Gaida (agaida)

LXQt: Alf Gaida (agaida)

XFCE: Torsten Wolfahrt (towo)

Cinnamon: J. Theede (musca)

noX: Alf Gaida (agaida)

MATE: J. Theede (musca), Angelescu Ovidiu (convbsd)

Code, Ideen, Unterstützung:

ayla
bluelupo
der_bud
J. Hamatoma (hama)
Markus Schimpf (arno911)
Danke!
Ebenso danken wir allen Testern und all den Leuten, die uns auf alle erdenklichen
Arten unterstützt haben. Dieses neue Release ist auch Euer Verdienst!
Wir danken auch Debian, dessen Basis wir uns bedienen

Im Namen des siduction Team:
Ferdinand Thommes

Release Notes für siduction 2014.1

Wir freuen uns sehr, euch jetzt siduction 2014.1 – Indian Summer – präsentieren zu dürfen. Siduction basiert auf dem Unstable-Zweig von Debian und wir sind bemüht, im Verlauf eines Jahres mehrere Snapshots erscheinen zu lassen. In 2014 haben wir lediglich dieses eine Release herausgebracht. Jedoch waren wir nicht untätig und haben eine Menge Zeit und Energie in die Stabilisierung des Systems investiert. Zudem haben wir Systemd integriert und mehrere Dev-Releases herausgebracht. Wir wissen, dass es nicht ideal ist ein Installationsmedium zu haben, dass älter als sechs Monate ist, deshalb nehmt bitte unsere Entschuldigung an; wir werden uns bemühen, in Zukunft häufiger zu veröffentlichen.

Alle unsere Varianten sind in sehr guter Verfassung, sodass wir keine Zeit mit einem RC verschwenden wollen, sondern direkt mit einem echten Release kommen.
siduction 2014.1 – Indian Summer wird mit 6 Desktop-Umgebungen ausgeliefert: KDE SC, XFCE, LXDE, LXQt, GNOME und Cinnamon, alle jeweils in 32- und 64-bit Versionen. Von den angebotenen Varianten passt lediglich LXDE noch auf eine CD mit 700 MByte. Da aber das Medium CD zunehmend an Bedeutung verliert, versuchen wir nicht, unsere Images unter dieser Marge zu halten, sondern empfehlen die Verwendung von USB-Sticks zur Installation.

Die veröffentlichten ISOs sind ein Snapshot von Debian Sid vom 22.11.2014, ergänzt mit ein paar nützlichen Paketen und Skripten, einem Installer und unserer eigenen gepatchten Version des Kernels 3.17 sowie X-Server 1.16.1.

Neben diesen Desktop-Umgebungen ist auch noX als Arbeitsumgebung ohne X-Server wieder vertreten. Neu hinzugekommen ist mit Xorg ein Image, das einen X-Server und den minimalistischen Window-Manager Fluxbox mitbringt.

Vor einem Jahr haben wir uns für die Implementation von Systemd entschieden. Debian hat inzwischen für Debian 8 „Jessie“ auch Systemd gewählt. Auch Ubuntu wird Upstart aufgeben und Systemd einsetzen. Somit war unsere Entschedung vor einem Jahr goldrichtig. Es ist, wenn auch immer noch kontrovers diskutiert, das derzeit technisch am weitesten entwickelte verfügbare Init-System und Systemmanagement-Werkzeug. Wir haben eine eigene Sektion für Systemd in unser Handbuch eingefügt, die nach und nach erweitert und in andere Sprachen übersetzt werden wird.

Was gibt´s Neues

Cinnamon

Da unser Dev-Release im Oktober sehr gut angenommen wurde, liefern wir nun Cinnamon als volles Mitglied unserer siduction Varianten aus.
Für weitere Informationen über das Innenleben dieser auf GTK+ 3 basierenden Benutzeroberfläche schaut euch die aktuellen
Release Notes zu Cinnamon an.

Wir gewinnen zwei Desktops und verlieren einen. Razor-QT wird nicht mehr von uns unterstützt. Es ist mittlerweile in LXQt eingeflossen. So haben wir die Freude, nun über unseren zweiten Zuwachs der siduction Familie zu sprechen. Durch unseren Entwickler agaida, der in die Weiterentwicklung von LXQt eingebunden ist, werden wir jederzeit die aktuellsten funktionierenden Pakete in unseren Quellen haben. LXQt ist sehr gereift und verdient es, Teil der Familie zu sein. Auch wenn es bislang nicht so ausentwickelt ist wie LXDE, befindet es sich doch auf einem guten Weg. Da LXQt mittlerweile komplett in Qt 5 gebaut ist, ist es in weiten Teilen auf Wayland vorbereitet.

Und sonst?

KDE SC

KDE SC ist zu Version 4.14.2, einer der letzten Stufen des KDE 4 Kapitels, herangereift. Wir haben das Kickoff-Menü herausgenommen und durch Homerun ersetzt. Die Systemeinstellungen haben zwei neue Module, die bislang auch Debian (noch nicht) hat. Eine davon nennt sich ‚Desktop Search Advanced‘ und ist ein detailierteres Konfigurationsmodul für Baloo, den Nachfolger von Nepomuk. Das andere neue Modul in den Systemeinstellungen trägt die Bezeichnung Systemd und enthält eine Fülle von bei der Konfiguration des Systemd Daemon äußerst hilfreichen Einstellungen. Als zweites Suchwerkzeug für Baloo haben wir neben Dolphin auch
Milou mit hinein genommen, welches im Systemabschnitt der Taskleiste sitzt

Ihr könnt mit Sicherheit davon ausgehen, dass dies das letzte siduction Release ist, das Software der KDE 4er-Reihe enthält. Unser nächstes Release wird
mit Frameworks 5 und Plasma 5 ausgeliefert werden.

GNOME

Das von uns gewählte GNOME in Version 3.14.1 bringt einige neue Funktionen mit. Da Gnome noch relativ neu in unserem Release-Zyklus ist, hier ein paar Tipps um eine GNOME-Session zu handhaben:

Es gibt zwei Wege, eine GNOME-Session zu starten:

* gnome-fallback, das dem GNOME 2-Look entspricht

* gnome, dass GNOME 3 entspricht und Desktop-Effekte mitbringt

Um GNOME 3 starten zu können braucht es eine 3D-beschleunigte Grafikkarte. Nutzer von ATI-Karten müssen firmware-linux-nonfree
installieren, um GNOME 3 nutzen zu können. Im Live-Mode ist standardmäßig GNOME-Fallback eingestellt. Nach der Installation wird auf GNOME 3 umgeschaltet, wenn vor der Installation firmware-linux-nonfree installiert wurde. Der Boot-Cheatcode „gnome“ wurde entfernt, da er überholt ist. Das Aussehen der Fenster in GNOME hat sich geändert, da die Entwickler die Knöpfe zum Minimieren und Maximieren entfernt haben. Um ein Fenster zu minimieren oder zu maximieren muss man nun einen Rechtsklick in der oberen Titelleiste machen und aus dem Menü das jeweilige auswählen. Um das Fenster zu maximieren kann man auch einen Doppelklick in der Fensterleiste ausführen. Wir haben einige der meistbenutzten Anwendungen zu den Favoriten (aka Dash) hinzugenommen. Dort findet sich nun etwa hexchat, transmission, libreoffice, siduction bug report tool, gnome-terminal und viele weitere.

Zum zweiten Mal ist noX, das im Oktober 2012 als Development Release veröffentlicht wurde, als offizielles Release mit dabei. Da noX keine grafische Umgebung bietet, muss die Installation per cli-installer erfolgen.

XFCE ist immer noch in Version 4.10.1 mit dabei und solide wie immer.

Neben LXQt bieten wir die neueste Version von LXDE, ebenfalls ein Leichtgewicht aber anstelle von Qt auf GTK+2 basiert. LXDE wird solange weiterentwickelt, wie GTK+2 nutzbar erscheint.

Viel Zeit verschlang erneut die Anpassung der von uns übernommenen Codebase an eigene Bedürfnisse, ebenso wie die Integration von Systemd.
Die Arbeit am sidu-manual, wie es nun heißt, wird fortgesetzt um das Hinzufügen neuer Informationen zu erleichtern.

Alles in allem haben wir seit dem letzten Releaseb etwa 230 Fehler beseitigt.

Der Installer bietet weiterhin als Alternative auch btrfs als Dateisystem an. Bitte beachtet unbedingt die Warnungen in dem
Zusammenhang. Die Unterstützung von btrfs ist immer noch als experimentell anzusehen und es sollte noch nicht auf Produktivsystemen eingesetzt werden. Regelmäßige Backups sind absolut Pflicht! Der Installer wurde erstmal auf einige Basisfunktionen beschränkt, bis einige Sachen verlässlicher funktionieren. Aufgrund einiger interner Änderungen von fdisk müssen einige Teile der automatischen Partitionierung umgeschrieben werden. Da dies noch nicht vollständig geschehen ist, haben wir die automatische Partitionierung vorerst entfernt.

Wir mussten das Konzept unseres Artwork ändern. In der Vergangenheit widmeten wir jedes Release einem Rocksong und versuchten ein dazu passendes Artwork zu haben. Aus zwei Gründen haben wir diese Idee aufgegeben. Erstens, weil wir in diesem Jahr lange Zeit überhaupt kein Art-Team hatten. Zweitens, weil es doch viel Zeit und Arbeit kostet, das Artwork in die Infrastruktur zu integrieren. Mit dem neuen Konzept wurden die Dinge etwas einfacher. Grundsätzlich müssen wir nun lediglich die Farben und Formen des vorhandenen Artwork etwas verändern. Das von uns für dieses und die nächsten Release genutzte Artwork wurde von Bob, einem professionellen Künstler, kreiert. Vielen Dank für deinen Beitrag!

 

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Beispiel mit Bug-Reports zu kaputten Paketen. Erfahrene Nutzer werden wissen, wie sie Fehlerberichte direkt an Debians BTS (Bug Tracking System) geben können. Für nicht so erfahrene User haben wir reportbug-ng vorinstalliert.

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Über unseren Release-Zyklus können wir nur sagen, dass wir bemüht sind, mehrere Releases im Jahr zu schaffen. Das kann jedoch, abhängig von der Entwicklung von siduction einerseits und Debian Unstable andererseits, schwanken.

Da wir immer nach weiteren Helfern suchen, freuen wir uns, wenn Du Dich im IRC-Kanal #siduction-core einfindest und uns sagst, wobei Du dem Projekt helfen kannst und möchtest. Wir suchen derzeit immer noch Beitragende für das Art-Team. Wenn Du uns dort aushelfen kannst, wären wir hocherfreut.

Hardware Tipps

Solltest Du eine ATI Radeon Grafikkarte besitzen, so benutze bitte beim Booten die „failsafe“ Option. Diese Option hängt die Cheatcodes radeon.modeset=0
xmodule=vesa
an die Kernel-Bootline an und gewährleistet das Booten nach X. Vor der Installation vom Live-ISO installiere bitte
firmware-linux-nonfree. Dazu öffne Deine /etc/apt/sources.list.d/debian.list mit Deinem bevorzugten Editor als Root und hänge contrib non-free ans Ende der ersten Zeile. Speichern und dann:

apt-get update && apt-get install firmware-linux-nonfree

Wenn Du jetzt siduction installierst, wird das Paket mit in die Installation übernommen und gewährleistet, dass der Rechner beim Reboot nach der Installation nach X booten kann. Denk daran, dass, solltet ihr vor der Installation rebooten, die Änderungen verloren sind.

Einige WLAN-Karten können nicht automatisch von den mitgelieferten freien Treibern unterstützt werden, daher startest Du am besten mit kabelgebundenem Netz. Das Skript fw-detect liefert Informationen zur Einbindung entsprechender Firmware, der Installer führt dieses Skript ebenfalls aus und leitet Dich bei der
Installation der benötigten Firmware an.

Zum Schluss noch ein Hinweis für die Anwender des Hypervisors KVM. Das Frontend für die Kernel-basierte virtuelle Maschine KVM begann als Fork von Qemu und ist nun mit allen Entwicklungen der letzten Jahre dorthin zurückgekehrt. Außerdem bewegt sich auf dem Feld der Virtualisation eine ganze Menge. Deshalb gibt es auch viel Veraltetes dazu. Eine Anleitung zum neuen Quemu gibt es in unserem Wiki.

Danksagung für siduction 2014.1

Core Team:

Alf Gaida (agaida)

Angelescu Ovidiu (convbsd)

Axel Beu (ab)

Ferdinand Thommes (devil)

J. Theede (musca)

Tom Wroblewski (GoingEasy9)

Torsten Wohlfarth (towo)

Maintainer der siduction Desktop Environments:

GNOME: Angelescu Ovidiu (convbsd)

KDE: Ferdinand Thommes (devil)José Manuel Santamaría Lema (santa)

LXDE: Markus Meyer (coruja)

LXQt: Alf Gaida (agaida)

XFCE: Torsten Wolfahrt (towo)

Cinnamon: J. Theede (musca)

noX: Alf Gaida (agaida)

Art Team:

Bob
Wir brauchen mehr Künstler für Release-Art

Code, Ideen, Unterstützung:

ayla

bluelupo

der_bud

J. Hamatoma (hama)

Markus Schimpf (arno911)

bodhi

Danke!

Ebenso danken wir allen Testern und all den Leuten, die uns auf alle erdenklichen
Arten unterstützt haben. Dieses neue Release ist auch Euer Verdienst!

Wir danken auch Debian, dessen Basis wir uns bedienen
Im Namen des siduction Team:

Ferdinand Thommes

Es ist mal wieder diese Zeit im Jahr

Die Temperaturen fallen, draußen vor Deinem Fenster und sogar noch mehr innerhalb von Debian. In weniger als einem Monat wird Debian in den Winterschlaf gehen um das neue stable Release Debian 8 „jessie“ vorzubereiten. Der bevorstehende Freeze führt, sogar mehr als bei anderen Debian Releases an die ich mich erinnere, zu einer geschäftiger Nervosität unter den Entwicklern. Jeder versucht seine letzten Entwicklungen nach Sid zu bekommen um eine Chance zu haben diese in ein paar Monaten in „Jessie“ integriert zu sehen.

Dass ich mich aus Zeitgründen eine Weile dieses Blogs enthalten habe heißt nicht daß sich eure favorisierte Distribution in dieser Zeit nicht vorwärts bewegt hat. Jeder der unsere Git Repositories beobachtet wird wissen daß wir ständig dabei sind zu verbessern was wir bereits haben. Also womit waren wir beschäftigt? Neben unserer Arbeit an einer besseren Integration von Systemd in unsere Build-Tools haben wir uns auf zwei Veröffentlichungen konzentriert: Zum einen wartet 2014.1 ist immer noch auf seine Veröffentlichung,  obwohl ihm bereits eine Menge Arbeit gewidmet wurde.

Der Grund dafür ist daß es in diesem Moment nur eine Desktop Umgebung gibt, die ohne Zweifel veröffentlicht werden könnte so wie sie ist, und das ist XFCE. Hier gab es eine ganze Weile keine größeren Updates. Dicht gefolgt auf dem 2. Platz  von KDE SC, welches, trotz seiner bevorstehenden Umstellung auf seine 5. Iteration, in einem recht guten Zustand ist.

Dann ist da das LXDE/LXQT/Razor-QT-Konglomerat. Wie ihr wissen werdet, LXDE und Razor-QT gehen unter dem QT-Framework zusammen und formen eine neue Desktop-Umgebung. Razor-QT wird von uns nicht mehr released werden, es ist praktisch tot, während LXQT noch nicht da ist,  wo es für eine Veröffentlichung sein müsste. Da LXQT 0.8 noch nicht veröffentlicht ist (ein 0.8rc1 könnte dieser Tage kommen) wird es LXQT leider nicht in den Paketbestand von „Jessie“ schaffen. Wir werden euch sicher ein Dev-Release testen lassen sobald LXQT soweit ist.

Eine andere Desktop-Umgebung die es sicher nach „Jessie“ schaffen wird ist Cinnamon. Und dies ist das zweite Release von dem ich weiter oben sprach. Noch vor 2014.1, vermutlich in wenigen Tagen, werden wir euch ein Dev-Release von siduction-cinnamon bringen. Unser langjähriger Unterstützer musca hat es sich zur Aufgabe gemacht, Cinnamon für siduction in Form zu bringen und ich kann euch sagen dass viel Arbeit in dieses Projekt investiert wurde. Ihr werdet also bald ein bereits ziemlich poliertes Dev-Release sehen welches den Cinnamon Desktop in siduction einführt. Jetzt dürft ihr gespannt sein.

 

LXQt: Siduction Linux 14.1.0 Dev

Nach der Veröffentlichung der ersten Beta-Version 0.7.0 der neuen LXQt Desktopumgebung, welche eine Qt-Portierung und die kommende, neue Version des bekannten LXDE-Desktops darstellt, gibt es für Nutzer von Ubuntu, Arch Linux, OpenSuse sowie der Debian-basierenden Linux Distribution siduction bereits die Möglichkeit, sich die Beta von LXQt via Paketmanager auf sein System zu holen und den aktuellen Stand der Entwicklung von LXQt sozusagen zu begutachten.

Dabei ist es einerseits vermutlich wichtig darauf hinzuweisen, dass die Entwicklerteams von LXDE sowie Razor-Qt noch einige Arbeit bei der Weiterentwicklung von LXQt haben werden und andererseits natürlich, dass die aktuelle Beta 0.7.0 von LXQt noch nicht an den Komfort und die Features der beiden bekannten Desktopumgebungen Razor-Qt und LXDE, aus denen LXQt sozusagen hervorgegangen ist, vorweisen kann. Sicherlich wird es schon bald weitere Updates der Paketquellen von LXQt für Ubuntu, Arch Linux, OpenSuse & Co geben, denn die Entwicklerteams sind recht bemüht und man versucht, aus LXQt einen absolut würdigen Nachfolger von LXDE sowie Razor-Qt zu basteln… mehr

Release Notes für siduction 2013.2 mit Systemd

Wir freuen uns sehr, euch jetzt siduction 2013.2 – December – vorstellen zu können. siduction erscheint zwei bis vier mal jährlich und basiert auf dem Unstable-Zweig von Debian.

Seit der Veröffentlichung des RC zu siduction 2013.2 vor einer Woche haben wir einige Fehler, die ihr uns gemeldet habt, ausgebügelt. Diese betreffen Sprachpakete, das Handling von Unicode im Installer und weitere Stabilisierung bei Systemd. Wir hoffen, alle kritischen Bugs beseitigt zu haben.

siduction 2013.2 – December wird mit 5 Desktop-Umgebungen ausgeliefert: KDE SC, XFCE, Gnome 3, LXDE und Razor-qt, alle jeweils in 32- und 64-bit Versionen. Von den angebotenen Varianten passt lediglich LXDE noch auf eine CD mit 700 MByte. Da aber das Medium CD zunehmend an Bedeutung verliert, versuchen wir nicht, unsere Images unter dieser Marge zu halten, sondern empfehlen die Verwendung von USB-Sticks zur Installation. User und Passwort für die Live-CD lauten siducer und live.

Die veröffentlichten ISOs sind ein Snapshot von Debian Sid vom 30.12.2013, ergänzt mit ein paar nützlichen Paketen und Skripten, einem
Installer und unserer eigenen gepatchten Version des Kernels 3.12 sowie X-Server 1.14.5

Neben diesen Desktop-Umgebungen ist auch noX als Arbeitsumgebung ohne X-Server wieder vertreten. Neu hinzugekommen ist mit
Xorg ein Image, das einen X-Server und den minimalistischen Window-Manager Fluxbox mitbringt.

Neu in diesem Release-Zyklus ist die Implementation von Systemd. Während Debian noch diskutiert, welches Init-System zukünftig verwendet
werden soll hat sich siduction bereits für Systemd entschieden. Es ist das technisch am weitesten entwickelte Konzept der vorhandenen Init-Systeme. Sollte sich Debian für Ubuntus Upstart entscheiden, so werden wir aus verschiedenen Gründen diese Entscheidung nicht umsetzen sondern bei Systemd bleiben. Bis wir eine eigene Sektion für Systemd in unser Handbuch einfügen, sollen die folgenden Beispiele für oft genutzte Befehle in Systemd Hilfestellung leisten.

Was gibts Neues

Wie bereits erwähnt haben wir, auch als Testgrundlage für Debian, das möglicherweise zukünftige Init-System bereits implementiert. Hier nun ein Abriss häufig benutzter Systemd-Kommandos zum Booten, Verwalten von Diensten und Protokollieren von Systemmeldungen:

Dienste

  • systemctl list-units – Listet alle Units (wobei Unit einen Job oder Dienst bezeichnet)
  • systemctl start [NAME…] – Starte eine oder mehrere Units
  • systemctl stop [NAME…] – Stoppe eine oder mehrere Units
  • systemctl disable [NAME…] – Sperre eine oder mehrere Units

Die Manpage man systemctl bietet weitere Informationen. Als kleine Hilfe haben wir systemd-ui in den Paketbestand aufgenommen. Die GUI wird mit dem Befehl systemadm aufgerufen.

Runlevel wechseln, Reboot und Shutdown

Das Wechseln der Runlevel ist auch anders als bisher mit sysvinit gewohnt. Was bisher als runlevel 3 bekannt war, heißt jetzt multi-user.target, init 5 wird zu graphical.target:

  • systemctl isolate graphical.target – Wechselt in die grafische Umgebung
  • systemctl isolate multi-user.target – Wechselt in ein Terminal ohne X
  • systemctl reboot – Neustart des Systems
  • systemctl poweroff – Herunterfahren des Systems

Protokollieren mit dem Systemd Journal

Das Journal ist ein großer Zugewinn im Vergleich zum bisher verwendeten Syslog. Das Protokollieren beginnt jetzt früher im Bootvorgang.
Zudem ist es nun einfacher, einen verfeinerten selektiven Zugriff auf die in /var/log/journal gespeicherten Daten zu erhalten.

  • journalctl –all – gibt das vollständige Journal des Systems und aller User aus
  • journalctl -f – gibt eine Live-Ansicht der Daten aus, während sie protokolliert werden(früher: tail -f /var/log/messages)
  • journalctl -b – zeigt das Protokoll des letzten Bootvorgangs
  • journalctl -b -p err – zeigt den letzten Bootvorgang, limitiert auf Fehler der Priorität ERROR
  • journalctl –since=yesterday – schränkt auf Meldungen der letzten 24 Stunden ein

Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs, mehr gibt es in Lennart Poetterings Blog

Da wir noch das Kompatibilitätspaket systemd-sysv auf dem Image haben, könnt ihr momentan auch noch die gewohnten Befehle benutzen. Ausnahme ist lediglich das Journal, da syslog nicht mehr vertreten ist. Wir haben Systemd so konfiguriert, dass die obigen
Journal-Befehle alle als normaler User funktionieren und keinen Root-Zugang benötigen.

Gnome

Da Gnome noch relativ neu in unserem Release-Zyklus ist, hier ein paar Tipps um eine Gnome-Session zu handhaben:

Es gibt zwei Wege, eine Gnome-Session zu starten:
* gnome-fallback, das dem Gnome2-Look entspricht
* gnome, dass Gnome3 entspricht und Desktop-Effekte mitbringt
Um Gnome3 starten zu können braucht es eine 3D-beschleunigte Grafikkarte. Nutzer von ATI-Karten müssen firmware-linux-nonfree
installieren, um Gnome3 nutzen zu können.
Im Live-Mode ist standardmäßig Gnome-Fallback eingestellt. Nach der Installation wird auf Gnome3 umgeschaltet. Das bedeutet, dass Besitzer von
ATI-Karten vor der Installation firmware-linux-nonfree installieren müssen.

Boot-Cheatcode „gnome-shell –replace &“

Soll für eine Live-Session Gnome3 erzwungen werden, muss der Cheatcode „gnome-shell –replace & an die Kernel-Bootzeile anhängt werden. Das funktioniert für Besitzer von ATI-Karten nur bei einem persistenten Overlay auf einem USB-Stick.

Und sonst?

Zum zweiten Mal ist noX, das vor über einem Jahr als Development Release veröffentlicht wurde, als offizielles Release mit dabei. Da noX keine grafische Umgebung bietet, muss die Installation per cli-installer erfolgen.

XFCE ist in Version 4.10.1 mit dabei und solide wie immer.

Für die KDE SC Anwender haben wir die letzte verfügbare Version KDE SC 4.11.4 paketiert. Für 4.12 hat die Zeit zum Testen nicht mehr
ausgereicht, das letzte KDE-Release im 4er-Zyklus sollte aber bald in unserem KDEnext-Repository verfügbar sein. Die Anpassungen in siduction-settings-kde sind grundsätzlich abgeschlossen, vor dem Release wurden noch einige Änderungen am Farbschema vorgenommen.

Razor-Qt ist in einer leicht modifizierten Version 0.5.2 vertreten und bietet verbesserte Plugins und erhöhte Stabilität. Noch besser wirds mit der bevorstehenden Verion 0.6, die für die Mutigen unter euch bereits in unserem razorqt/next-Repository liegt. Wir werden 0.6 zu gegebener Zeit veröffentlichen und dann zu lxde-qt umschwenken, welches das Ergebnis des Zusammengehens von LXDE und Razor-qt unter demQt-Framework darstellt.

Somit ist dies ebenso das vermutlich letzte Release von LXDE in der jetzigen Form. Dieses Release von LXDE eilt der Debian-Version etwas voraus, indem wir wegen Fehlern in den Debian-Paketen pcmanfm, lxappearance und lxappearance-obconf direkt von Upstream, also den LXDE-Entwicklern, paketiert haben. Auch unsere Version von Midori ist Debian leicht voraus.

Viel Zeit verschlang seit dem letzten Release wieder die Anpassung der von aptosid übernommenen Code-Basis. Diesmal wurde unter anderem das frühere bluewater-manual, das jetzt sidu-manual heißt, völlig überholt und von statischen Webseiten nach Django konvertiert und das Aussehen an die vor wenigen Wochen freigegebene neue siduction-Webpräsenz angepasst. Nach Abschluss der
Konvertierung wird es viel einfacher sein, neue Beiträge in das Handbuch einzupflegen.

Insgesamt wurden über 170 Bugs seit dem letzten Release geschlossen.

Der Installer bietet weiterhin als Alternative auch btrfs als Dateisystem an. Bitte beachtet unbedingt die Warnungen in dem Zusammenhang.
Die Unterstützung von btrfs ist immer noch als experimentell anzusehen und es sollte noch nicht auf Produktivsystemen eingesetzt werden. Regelmäßige Backups sind absolut Pflicht!

Unsere Ressourcen

siduction Forum
siduction Blog
Git Archiv
Distro News
Bug-Tracker
siduction-Map
Support gibt es in unserem Forum und im IRC. Die Kanäle im OFTC Netzwerk sind
#siduction-de für den deutschsprachigen Support und #siduction-core
, falls Du bei uns mitmachen oder uns helfen willst. Auf dem Desktop findet sich
außerdem ein Icon, mit dem man direkt in den Supportkanal gelangt, abhängig von der
gewählten Systemsprache.
Um auch als Testfeld für Debian dienen zu können, haben wir unseren eigenen
Bugtracker. Lass Dir kurz erklären, wie Du uns und Debian helfen kannst, zum
Beispiel mit Bug-Reports zu kaputten Paketen. Erfahrene Nutzer werden wissen, wie sie
Fehlerberichte direkt an Debians BTS (Bug Tracking System) geben können. Für nicht so
erfahrene User haben wir reportbug-ng vorinstalliert.

Wenn Du denkst, einen Fehler in einem Debian-Paket gefunden zu haben, starte
reportbug-ng und schreibe den Namen des Paketes in die Adresszeile oben. Die Anwendung wird nun die bereits bekannten Bugs durchstöbern und diese anzeigen. Jetzt ist es an Dir, zu bestimmen, ob „Dein“ Fehler bereits bekannt ist oder ob es sich um einen bislang
unbekannten Fehler handelt. Falls schon bekannt, überlege Dir, ob Du irgendwelche
relevanten Information beisteuern kannst, oder vielleicht sogar einen Patch. Falls
nicht, bist Du hier schon fertig. Wenn der Fehler noch nicht gemeldet wurde, und Du
Dich nicht sonderlich gut mit dem BTS auskennst, kannst Du ihn in unserem
Bug-Tracker
posten.
Hier gehören auch grundsätzlich alle Fehler in siduction-eigenen Paketen hin. Wir
sortieren die Fehler dann und packen sie an die richtige Stelle, falls sie
reproduzierbar sind. Falls Dir das zu kompliziert ist, schreib einfach im Bug Thread
in unserem Forum, das klappt noch mindestens bis zum endgültigen Release.
Woher kommt der Codename ‚December? Wir benennen unsere Releases nach Rocksongs. Collective Soul hatte einen Hit mit December im Jahr 2005 und passt somit perfekt zum Zeitpunkt unseres Releases.
Da wir immer nach weiteren Helfern suchen, freuen wir uns, wenn Du Dich im IRC-Kanal
#siduction-core
einfindest und uns sagst, wobei Du dem Projekt helfen kannst und möchtest. Wie Du weiter unten bei den Danksagungen sehen kannst, haben wir derzeit kein Art-Team. Wenn Du uns dort aushelfen kannst, wären wir hocherfreut.

Hardware Tipps

Solltest Du eine ATI Radeon Grafikkarte besitzen, so benutze bitte beim Booten die
„failsafe“ Option. Diese Option hängt die Cheatcodes radeon.modeset=0
xmodule=vesa

an die Kernel-Bootline an und gewährleistet das Booten nach X. Vor der Installation vom Live-ISO installiere bitte
firmware-linux-nonfree.
Dazu öffne Deine /etc/apt/sources.list.d/debian.list mit Deinem bevorzugten
Editor als Root und hänge contrib non-free ans Ende der ersten Zeile.
Speichern und dann:

apt-get update && apt-get install firmware-linux-nonfree

Wenn Du jetzt siduction installierst, wird das Paket mit in die
Installation übernommen und gewährleistet, dass der Rechner beim Reboot nach der Installation nach X booten kann. Denk daran, dass, solltet ihr vor der Installation rebooten, die Änderungen verloren sind. Einige WLAN-Karten können nicht automatisch von den mitgelieferten freien Treibern unterstützt werden, daher startest Du am besten mit kabelgebundenem Netz. Das Skript fw-detect liefert Informationen zur Einbindung entsprechender Firmware, derInstaller führt dieses Skript ebenfalls aus und leitet Dich bei der Installation der benötigten Firmware an.

Zum Schluss noch ein Hinweis für die Anwender des Virtualisierers KVM. Das Frontend für die Kernel-basierte virtuelle Maschine KVM begann als Fork von Qemu und ist nun mit allen Entwicklungen der letzten Jahre dorthin zurückgekehrt. Eine Anleitung zum neuen Quemu gibt es in unserem Wiki

Danksagung für siduction 2013.2

Core Team:

Alf Gaida (agaida)
Angelescu Ovidiu (convbsd)
Axel Beu (ab)
Ferdinand Thommes (devil)
Hendrik Lehmbruch (hendrikl)
Markus Meyer (coruja)
Tom Wroblewski (GoingEasy 9)
Torsten Wohlfarth (towo)

Maintainer der siduction Desktop Environments:

Gnome: Angelescu Ovidiu (convbsd)
KDE: Ferdinand Thommes (devil)José Manuel Santamaría Lema (santa)
LXDE: Markus Meyer (coruja)
noX: Alf Gaida (agaida)
Razor-qt: Alf Gaida (agaida)
XFCE: Torsten Wolfahrt (towo)

Art Team:

abgetaucht :)
Ernsthaft, wir brauchen mehr Künstler für Release-Art

Code, Ideen, Unterstützung:

ayla
bluelupo
der_bud
J. Hamatoma (hama)
Joogi
Markus Schimpf (arno911)
musca

Danke!

Ebenso danken wir allen Testern und all den Leuten, die uns auf alle erdenklichen
Arten unterstützt haben. Dieses Release ist auch Euer Verdienst!

Wir danken auch Debian, deren Basis wir uns bedienen
Im Namen des gesamten siduction Teams:
Ferdinand Thommes

Neue Webseite am Start

Nach nur 2 Wochen wildem Gebastel haben wir unsere Webseite auf eine andere Plattform umgezogen.

… stimmt so nicht ganz, ich fang am Besten nochmal an :) Zusammen mit dem ersten Release von siduction wollten wir mit unserer Webseite samt Forum auch weg von Zikula, dem CMS, das wir vorher schon benutzt hatten. Wir finden es unnötig kompliziert zu verwalten, ohne gleichzeitig eine angemessene Optionsvielfalt und nützliche Werkzeuge zu bieten, besonders im Hinblick auf Spamschutz. Zunächst warfen wir einen Blick auf Joomla, wurden jedoch nicht richtig warm damit. Wenigstens lernte ich dadurch eine ganze Menge über die mehrsprachige Einrichtung von Joomla, was damals, vor einem Jahr, nicht ganz trivial war.

Danach testeten wir so ziemlich jedes erhältliche freie CMS, um zu sehen, welches unseren Ansprüchen gerecht würde. Am Ende entschlossen wir uns für eine Kombination aus Tiny Portal und Simple Machines Forum (SMF), zu dem wir am vergangenen Wochenende gewechselt sind. Der Umzug verlief relativ glatt und schmerzfrei, die DNS Eintraege waren schon im Vorfeld geändert worden, so dass es nur wenige kleine Aussetzer gab.

Bitte habt ein wenig Geduld mit uns in den nächsten Tagen, wenn wir uns mit ein paar letzten kleinen Anpassungen befassen – solche, die man besser am lebenden Objekt vornimmt. Wir hoffen, ihr habt viel Spass mit der neuen Webseite und dem Forum. In ein, zwei Tagen, wenn wir alle Einstellungen vorgenommen haben, die uns sinnvoll erscheinen, werden wir ein kleines Unterforum einrichten, für eure Wünsche, Vorschläge, Ideen und gefundene Fehler, was das neue Forum und die Homepage angeht. Also, entspannt euch und freut euch schonmal drauf.

Auch wenn es so erscheint, als hätten wir sonst nicht viel gemacht – das Gegenteil ist der Fall. Wer’s nicht glaubt kann einen Blick auf die ueber 100 geschlossenen Bugs fuer siduction 2013.2 werfen. Wir haben noch keinen Namen ausgewählt, kein Artwork und keinen Termin für das Release, aber lange dauert es nicht mehr. Also, Leute, haltet eure USB Sticks und Festplatten bereit!

Damen und Herren, die Hosenbeine hochgerollt, der Mist steigt immer höher

Seit Beginn des Skandals über PRISM, die NSA und ihre Freunde aus Groß-Brittanien und anderswo, sahen wir bereits einige Dienste im Internet aufgeben. In den letzten beiden Wochen machten zwei Dienste dicht ,die verschlüsselte Mails anboten. Lavabit war der Erste, sie gaben auf nachdem sie 10 Jahre lang die Informationen ihrer Kunden schützten. Lavabit kam in den Fokus der Regierung weil Edward Snowden den Dienst für seine Emails benutzte. Offensichtlich wurde Ladar Levison, der den Service gegründet hatte, gezwungen seinen Dienst „freiwillig“ einzustellen. Der Zweite ist Silent Circle, ein Unternehmen, mitbegründet von den Crypto-Gurus Phil Zimmerman und Jon Callas. Sie haben ebenfalls ihren PGP-verschlüsselten E-Mailservice geschlossen während sie an einem Mail-Client arbeiten der auf P2P basiert und der keine Daten zur Rückverfolgung zurück lässt. Der Geschäftsführer Michel Janke lässt uns in einem sehr interessanten Video-Interview wissen was er vorgehen sieht.
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Summer in the City

Lasst euch sagen, es ist heiß und das war’s jetzt einen Monat lang. Gerade jetzt kommt ein Sturm auf und es wird regnen. Mein privates Leben war im Lauf dieses Jahres auch ganz schön stürmisch. Ich verbrachte den Frühling in den Vereinigten Staaten, kam dann zurück und heiratete, verbrachte die Flitterwochen auf einem Floß auf einem Fluss und habe jetzt die Papiere übermittelt, um in die USA auszuwandern. So wird auch der Rest des Jahres beschäftigungsreich bleiben.

Siduction mußte auch durch eine Art Sturm gehen, weil wir neu definieren mussten und immer noch müssen, warum wir das tun. Wir hatten ein paar persönliche Probleme zwischen Kernteammitgliedern, haben es aber für jetzt wieder zusammen gebracht und hatten letzte Nacht eine Kernteamsitzung zu den Perspektiven unseres nächsten Releases. Also lest, was wir auf Lager haben. Ich dachte, ich sende ein Lebenszeichen an unsere Community da draußen. Der Fakt, daß wir momentan keine neuen Kernel haben, hat nichts mit den Differenzen zu tun, die wir hatten, sondern liegt daran, daß unser Kernel-Dev einige Zeit nicht zur Verfügung steht. Davon abgesehen sind wir am Leben und Machen.

The sky is the limit